An dieser Stelle möchte ich noch ein paar Gedanken loswerden.
Erstens möchte ich allen Wallfahrern danken. Für die tolle Gemeinschaft, für die interessanten Gespräche, für den Zusammenhalt und für die Atmosphäre, die jedes Jahr entsteht.
Zweitens gebührt auch ein großes Danke dem ehemaligen Wallfahrtsleiter Ferdinand Brandl sowie den beiden neuen Wallfahrtsleitern Peter Brandl und Manuel „Mundl“ Wohlmuth, die jedes Jahr diese Wallfahrt vorbereiten und organisieren, sich um die Liederbücher (und die „Rosenkranz-Schummelzettel“) kümmern, das Boot am Lunzersee bestellen, die Gasthäuser, Quartiergeber und den „Mostbauern“ informieren und, und, und…
Drittens können wir uns alle beim Herrgott bedanken, dass wir alle immer wieder ohne größere Zwischenfälle wohlbehalten und gesund an unserem Ziel angekommen sind.
Und ich möchte mich entschuldigen – falls es jemanden gestört oder auch nur belästigt oder irritiert hat, dass ich zwischendurch immer wieder mit der Kamera irgendwo am Wegesrand „gelauert“ habe, um dieses Fotomaterial zusammenzustellen. Ich habe dabei bewusst darauf verzichtet, während Andachten, Gebeten oder Gottesdiensten zu fotografieren. Ich wollte nur die Menschen und das Erlebnis an sich festhalten und euch hier zur Verfügung stellen.
Den Herrgott, der uns auf dem Weg begeleitet hat, kann man ohnehin nicht fotografieren. Den kann man nur spüren.
Und ganz zum Abschluss lade ich euch alle ein, hier im Gästebuch auch eure Gedanken zu hinterlassen. Einfach hier auf den Button „Neuen Eintrag schreiben“ drücken.
Warum man bei einer Wallfahrt teilnimmt ist etwas sehr Individuelles und Persönliches. Für mich war es eindeutig eine Wanderung in mein Inneres um frei zu werden von Belastungen, um fit zu sein für neue Herausforderungen und um gelassen zu werden gegenüber Ängsten oder Sorgen. Ich weiß, dass sich in diesen drei Tagen meine Körper-Kopf-Balance wieder in ein wunderschönes Gleichgewicht eingependelt hat.
Ich habe gespürt, dass ich wunderbare Augenblicke und unvergessliche Momente in mir aufnehmen kann, die noch lange in meinem Herzen verweilen und mich viele Tage, ja vielleicht auch Jahre begleiten, stärken, aufmuntern und trösten können.
Ich habe mich in der Wallfahrergruppe vom ersten Tag bis zur Abfahrt am Sonntagberg einfach wohlgefühlt und schlussendlich habe ich nach drei anstrengenden Tagen sehr glücklich und stolz das Ziel auch erreicht. Schön, dass ich dabei war und DANKE für diese drei Tage der Sonntagbergwallfahrt 2024